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Etappe1
Jakobusweg
> Wegvorschlag > Hof –
Münchberg
Oberfränkischer Jakobusweg Hof
– Nürnberg
Alternativetappe 1a: Hof – Münchberg (28 km / 21,5
km)
Streckenverlauf:
[Hof (Ü, G, DB) – (3,5 km) –] Pfaffenteiche
– (2,5 km) – Eppenreuth – (4 km) –
Silberbach – (3 km) – Gläsel – (3,5
km) – Seulbitz (DB) – (1,5 km) – Burgruine
Uprode – (3 km) – Wulmersreuth (Ü, G) –
(4 km) – [Mechlenreuth – (3 km) –] Bahnhof
Münchberg (Ü, G, DB)
(Ü: Übernachtungsmöglichkeit. G: Gasthaus.
DB: Bahn)
Wer direkt an der Marienkirche Hof beginnen und bis Münchberg
auf markierten Wegen bleiben möchte, hat eine Strecke
von 28 km vor sich. Es empfiehlt sich, den Stadtbus zu den
Pfaffenteichen zu nehmen und hinter Wulmersreuth eine unmarkierte
Abkürzung nach Münchberg zu wählen, was die
Strecke auf 21,5 km verkürzt.
Hinweise zum Höhenunterschied und zum
Höhenprofil folgen.
Laufzeit effektiv ca. 5 Std. bei 21,5 km.
Zeit für Hof und Münchberg. Am Nachmittag Einkehrmöglichkeit
in Wulmersreuth.
Markierung: „Uprodeweg“ des Frankenwaldvereins
ab Pfaffenteiche (Markierung „zwei senkrechte rote Striche“)
bis Ortsbeginn Mechlenreuth, ab dort Quellenweg
des Fichtelgebirgsvereins
bzw. Europäischer
Wanderweg E 3 bzw. 6 zum Bahnhof Münchberg
Kartenmaterial: Fritsch Wanderkarte Hofer
Land – Landkreis Hof (Nr. 64) (ISBN 3-86116-064-1)
Hinweise zu Hof siehe hier
Wegbeschreibung:
Wer von Norden nach Hof kommt, kommt über den Theresienstein,
die Alte Plauener Straße und die untere Vorstadt zur
Hospitalkirche, und erreicht über die Ludwigstraße
die Altstadt mit der Michaeliskirche.
Wer in Hof beginnt, sollte die kath. Marienkirche
mit ihrer Jakobsweg-Tafel (Architekt Hans Meyer 1999) als
Ausgangspunkt nehmen: An dieser Stelle stand im Mittelalter
das Pilgerhospiz „Zum Pilgrim“, das später
zum Gasthaus „Goldene Sonne“ wurde. Es empfiehlt
sich, den Weg zu den Pfaffenteichen am Stadtrand mit dem Bus
zurückzulegen: Am Busbahnhof Ecke Bismarckstraße
/ Friedrichstraße (Nähe Marienkirche) mit dem Bus
der Linie 6 bis zur Endstation „Pfaffenteichweg“.
(Abfahrt ab 6:07 Uhr alle 60 Min.) Ansonsten über Bismarckstraße,
Bayreuther Straße, Bahnunterführung, Hans-Böckler-Straße
und Äußere Bayreuther Straße zum Bismarckturm
und zu den Pfaffenteichen, wo die Markierung „zwei senkrechte
rote Striche“ (Uprodeweg) beginnt.
Auf befestigtem, dann geteerten Weg in einer Viertelstunde
in Lausenhof. Im Ort links, zur Bundesstraße B 2, ihr
nach rechts folgen, links ab auf der Straße in einer
Viertelstunde in Eppenreuth.
Am Feuerwehrhaus links ab. Auf mehrheitlich unbefestigten
Wegen nach 20 Min. über den Untreubach. Hinter der Waldecke
links ab. Auf Waldwegen und zuletzt auf befestigtem Weg in
einer halben Stunde in Silberbach. Vor dem
Ort ein Kreuzstein zur Erinnerung an einen Mord.
Am Ortsende rechts ab. Auf der Straße in 10 Min. in
Wendlershof. Auf mehrheitlich unbefestigten Wegen (immer geradeaus
halten) in einer halben Stunde in Gläsel.
Vor dem Ort eine Ruhebank mit schönem Ausblick auf das
Fichtelgebirge.
In Gläsel links ab, dann durch einen Bauernhof. Am Gehöft
Engel rechts. Auf unbefestigten, teils feuchten Wegen in einer
halben Stunde in Posterlitz. Auf der Straße in 10 Min.
in Seulbitz an der Bundesstraße 289.
Im Ort die Gaststätte „Brandenburger Roter Adler“.
Auf der Hauptstraße weiter, die Sächsische Saale
überqueren. Entgegen der Wanderkarte auch die Bahn überqueren
und der Bundesstraße einen halben Kilometer folgen,
dann nach einer Viertelstunde rechts hoch zum Wald. Nach links
am Waldrand entlang. Kurz darauf (Achtung!) rechts hoch. Markierungen
beachten. Nach einer Viertelstunde an der Burgruine
Uprode.
Abwärts auf dem Naturlehrpfad (gesäumt mit Schildern
mit Weisheitsworten), vorbei an einer Statue des Bauernheiligen
Wendelin, zuletzt auf der Teerstraße nach einer halben
Stunde in Bug.
Die Sächsische Saale überqueren. Auf unbefestigten
Wegen nach einer Viertelstunde in Wulmersreuth.
Schautafel zur Geologie der Umgebung. Einkehrmöglichkeit
Gasthof und Pension Walther (09251-9926-0).
Links am Gasthof vorbei hoch zur Straße. Straße
überqueren und weiter zum Rand des Wäldchens. Am
Waldrand links halten, dann rechts ab durch den Wald. (Markierung
beachten!) Weil der markierte Weg Münchberg umrundet,
empfiehlt sich eine unmarkierte Abkürzung: Nach dem Durchqueren
des Wäldchens nicht links der Markierung folgen, sondern
rechts ab bis zur Umgehungsstraße (neue B 289). Die
Straße überqueren und auf dem Fußgängerweg
entlang der alten Bundesstraße nach Münchberg hinein.
Nach der Bahnunterführung links hoch zum Bahnhof
oder über die Kirchenlamitzer Straße zur Ortsmitte
und Stadtkirche.
Wer der Markierung folgt, erreicht nach einer halben Stunde
die Straße von Weißdorf.
Auf der Straße nach einer Viertelstunde am Ortsrand
von Mechlenreuth.
Nun rechts ab der Markierung Q (Quellenweg des Fichtelgebirgsvereins)
bzw. blaues Kreuz (Europäischer Fernwanderweg E 3 bzw.
6) folgen. Nach dem Kriegerdenkmal und der Wasserversorgung
an einem Haus (Achtung!) rechts abwärts in den Wald.
Die Südumgehung (neue B 289) überqueren. Über
Sparnecker Straße, Kreuzbergstraße (Teil einer
historischen Altstraße), Fußweg, Bahnunterführung,
Bahnhofstraße nach einer guten halben Stunde am Bahnhof
Münchberg. Die Evangelische Stadtkirche
liegt etwa einen halben Kilometer entfernt.
Neugotische Stadtkirche Peter und Paul von
1872. Sechste Kirche an dieser Stelle. Kreuzigungsszene mit
Maria und Johannes. Taufengel und Posaunenengel aus der Vorgängerkirche
(18. Jhd.). Barocke Friedhofskirche „Zur Himmelspforte“
von 1747 mit Kanzelaltar und Epitaph von 1581. Öffnungszeiten:
im Sommer 9-17 Uhr, im Winter 10-16 Uhr. Kirchenführungen
über das Städtische Tourismusamt 09251-874-0. Blatt
mit Informationen zur Kirche.
Evang.-Luth.
Pfarramt und Dekanat Münchberg, Kirchplatz 2, 95213
Münchberg, Tel. 09251-89932-10, evangkirche.muenchberg@t-online.de
Informationen zu Münchberg:
Stadt Münchberg,
Ludwigstraße 15, 95213 Münchberg, Tel. 09251-874-0,
Fax 09251-874-84, stadtverwaltung@muenchberg.de
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Verkehrsanbindung: nach Norden (Hof - Leipzig) und Süden
(Bamberg bzw. Bayreuth - Nürnberg) mit der Bahn
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